Was wir unter Stems verstehen
Stems sind zusammengehörige Spuren pro Song — z. B. Schlagzeug-Bus, Bass, rhythmische Gitarren, Lead-Vocal — exportiert als einzelne WAV-Dateien mit gemeinsamem Startpunkt. Alternativ liefern Sie eine vollständige Mehrspur-Session (Projektdatei plus Audio) — sprechen Sie das vorher ab.
Unser Mixing-Service kostet € 295 pro Titel, € 92 pro Stunde oder € 980 für eine EP bis fünf Titel — Preise inklusive 20 % USt. Inklusive sind 2 Korrekturrunden laut Leistungsbeschreibung; saubere Stems reduzieren Zeit in der ersten Runde.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre DAW-Exports wirklich sample-genau starten, senden Sie einen kurzen Testordner mit zwei Spuren — wir melden uns, bevor der eigentliche Mix beginnt.
Technische Mindeststandards
Exportieren Sie 24-Bit-WAV, sample-aligned zum Songanfang (Sample 0 = Start aller Spuren). Sample-Rate mindestens 44,1 kHz; wenn Sie bei uns bis 96 kHz aufgenommen haben, liefern Sie idealerweise in derselben Rate — kein unnötiges Hoch- oder Runterrechnen.
Keine dauerhaft übersteuerten Spuren: lieber −6 bis −12 dBFS Peak auf einzelnen Tracks als clipping am Bus. Leichte Kompression auf der Aufnahme ist ok; schwere Limiting-Ketten auf der Summe vor dem Export erschweren späteres Mastering (Master-Formate).
Benennung und Ordner
Ein Song = ein Ordner. Dateiname schema z. B. Bandname_Songtitle_DrumBus.wav — ASCII, keine Sonderzeichen, die Cloud-Dienste zerschießen. Nummerieren Sie nicht nur „Track01.wav“, sondern benennen Sie die Rolle.
01_Drums,02_Bass,03_RhythmGtr,04_LeadVox…- Optionale
InstrumentaloderFX-Stems klar kennzeichnen - Textdatei
README.txtmit Tempo, Tonart, Referenz-Links
Übermittlung per sicherem Download-Link oder nach Absprache auf externem Medium. Große Pakete vorab testen — beschädigte ZIP-Archive kosten Versandzeit. Bei Unsicherheit zur Kanalzahl schicken Sie eine Spurenliste mit.
Was der Mix-Engineer wissen muss
Referenzen: ein bis zwei Tracks, deren Balance oder Druck Sie anstreben — als Hinweis, nicht als Versprechen auf identisches Ergebnis. Notieren Sie bekannte Probleme (Brummen auf Bass, Sibilanz auf Vocal). Wenn Vocals separat aufgenommen wurden, markieren Sie Takes oder Comp-Versionen.
Bei Material aus Fremdstudios: nennen Sie verwendete Mikrofone oder Plug-ins nur, wenn relevant. Für Gesang & Synchron-Spuren aus unserer Cabine liegen Metadaten oft in der Session — melden Sie sich über Kontakt, wenn Sie unsere Roharchive nutzen wollen (Aufbewahrung 12 Monate).
Häufige Fehler vermeiden
Typische Bremsklötze: unterschiedliche Startpunkte pro Spur, versteckte Latenz durch nicht committede FX, Stereo-Exports von Mono-Quellen ohne Grund, MP3 als einzige Quelle. Auch doppelte Dateinamen in verschiedenen Ordnern verwirren Import-Dialoge.
Senden Sie keine ausgefranste Kopie „vom Handy“ als Referenz für den Gesamtmix — die Qualität sagt nichts über Ihre Mehrspur aus. Und bitte keine Rechte ungeklärter Samples mitsenden; Nutzungsfragen klären Sie mit Rechtsberatung, nicht über unser Studio.
Ablauf nach Übergabe
Nach Materialcheck starten wir den Erstmix in der Regie (22 m²). Sie erhalten eine Hörfassung; Feedback bündeln Sie möglichst in einer Nachricht pro Korrekturrunde — so bleiben die 2 Runden effizient. Antwortzeit auf Anfragen: üblicherweise 1 Werktag.
Fertige Mixe liefern wir als WAV; Streaming-Release folgt oft über Mastering. B2B-Kunden erhalten auf Wunsch Rechnungen mit 14 Tagen Zahlungsziel — siehe AGB.
Budget grob einschätzen
| Paket | Einsatz | Preis |
|---|---|---|
| Pro Titel | Standard-Song, saubere Stems | € 295 |
| Stunde | Komplexe Sessions, viele Stems | € 92 |
| EP | Bis 5 Titel, zusammengehöriges Projekt | € 980 |
Netto-Angaben für Unternehmer:innen auf Anfrage; USt-Satz 20 %. Mehr zur Vorbereitung live: Probe vor dem Studio.
Kurzfassung
- 24-Bit-WAV, gemeinsamer Start, sinnvolle Benennung
- Headroom lassen, keine MP3-only-Pipeline
- README mit Tempo, Tonart, Referenzen
- Feedback in gebündelten Runden
- Fragen vor Upload: [email protected] oder FAQ
Datenschutz bei Datei-Upload: Datenschutzerklärung. Stand der Hinweise: 15. Oktober 2026.



